Mittwoch, April 01, 2015

Portugal | digital & analogous | 3





Heute gibt es den dritten Teil meines Portugalaufenthaltes anzuschauen.
Die ersten beiden Teile könnt ihr nochmal hier einsehen: 


An einem Tag meiner Reise besuchten wir eine etwa 25 km von Lissbon entfernte Stadt: 
Sintra. 
Die Kleistadt ist vor allem durch ihre zum Teil jahrhunderte alten Paläste bekannt. 
Vom Bahnhof Rossio im Zentrum Lissabons fährt die Vorortbahn alle 20 Minuten.
Nach knapp 40 Minuten erreichten wir den wundervollen Ort und ich erspähte gleich eines der Wahrzeichen von Sintra, 
den Palácio Nacional de Sintra.

In einem kleinen Botanischen Garten machten wir Halt. 
Er war so wundervoll, wirkte so verwunschen schön, dass wir einfach einige Bilder machen mussten.
Lea und Tabea erkoren mich als Model aus und probten sich im digitalen (links) und analogen (rechts) Fotografieren.

Danach gingen wir weiter. 
Die ursprüngliche Straße zum vermeintlichen Stadtkern fanden wir nicht. 
So schlichen wir uns durch einige Gärten, wurden von Arbeitern beäugt und huschten schnell weiter - 
Jedoch nicht, ohne vorher noch ein paar Bilder zu machen und uns zu amüsieren. 
Als wir endlich wieder auf einem offiziellen Weg waren, standen wir mit dem Rücken zum Palácio Nacional de Sintra.
Hier erblickte ich unsere anstehende Strecke: 
Dort hinauf, zum Castelo dos Mouros, sollte es gehen. 
Die im achten Jahrhundert errichtete Maurenburg, die erst 1147 von den Portugiesen erobert wurde, ist heute eine gut erhaltene Ruine. 
Auf dem Weg dorthin entdeckten wir so manch schöne Ecke und machten hier und da noch das eine oder andere Foto. 
Die Menschen, die uns stauend dabei beobachteten, interessierten uns nach den vergangenen Tagen am Strand von Caiscais und am Hafen von Lissabon nicht mehr. 
So setzten wir unsere Freundinnenshootingstrecke fort und die Zwei wurden immer besser im Umgang mit meinen Kameras 
Das Castelo dos Mouros ist die Ruine einer Burganlage, die sich im Wald oberhalb von Sintra befindet. 
Es zählt zu der Kulturlandschaft Sintra und ist damit UNESCO Weltkulturerbe.

Wir drei hatten wieder einmal vergessen uns im Vorfeld zu überlegen, was wir zum Mittag essen wollten 
und hatten uns dementsprechend nichts eingepackt. 
Mittlerweile war es recht spät und alle hatten wir Hunger. 
Etwas maulig machten wir uns wieder auf den Rückweg und stellten uns dann unserer schwierigsten Frage: 
Was wollten wir essen? 
Die Beantwortung dessen fiel uns nicht allzu schwer, 
jedoch bestand die Herausforderung darin, einen gemeinsamen Nenner zu finden. 
Nach über 1,5 Stunde des Zurücklaufens und dem Suchen einer geeigneten Lokalität, 
saßen wir glücklich vor unserem nachmittäglichen Mittagessen 
und unsere Stimmung hellte sich schnell wieder auf. 
Die portugiesischen Katzen auf dem Castelo genossen die warme Frühlingssonne.

An meinem letzten Tag in Lissabon planten wir einen richtigen Mädelstag: 
Frühstück im Bett mit Croissants, Obst, Rührei, Tee und Prosecco, danach Shoppen bis zum Umfallen 
und als krönenden Abschluss gönnten sich Lea und ich noch eine Pedi- und Maniküre.
Hach, so ein Mädchentag muss auch einfach mal sein!

Nachts um 4 klingelte der Wecker und riss uns aus dem Schlaf. Wir zogen uns an.
Ich packte meine restlichen Sachen in den Koffer und versuchte ihn mit Gewalt zu schließen. 
Vielleicht hatte ich doch etwas viel an den vorherigen Tagen gekauft...
Nach einem zwanzigminütigen Fußmarsch durch das schlafende Lissabon, stiegen wir in den Bus Richtung Flughafen. 
Lea begeitete mich noch bis zum Bag Drop. Dort verabschiedeten wir uns mit einer langen Umarmung und vielen guten Wünschen.
So schnell war eine Woche vergangen!
Ich war etwas wehmütig, meine Freundin nun wieder einige Zeit nicht sehen zu können.

Der Lissaboner Flughafen um 6.00 Uhr morgens.
Gegen 7.00 Uhr erreichten ich und die anderen Passagiere unsere Maschine und beobachteten dabei einen herrlichen Sonnenaufgang. 
Ein gelungener Abschluss für eine umwerfende Reise.
Aus dem Flieger erkannte ich den Ponte Vasco de Gama und staunte.

Ich danke euch beiden, Lea und Tabea, für die wunderschöne Zeit in Portugal und ich freue mich schon umso mehr, wenn ihr wieder hier in Dresden seid. 
Fühlt euch ganz fest von mir umarmt, eure Katja.


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