Samstag, Mai 25, 2019

Einen Schritt nach dem anderen und dann einen Moment innehalten | 2












[...]

Nachdem ich, nach einem reichlich bescheidenen Tag, die Motivation gefunden habe mich erneut am Blogeintrag zu versuchen, sitze ich also wieder vor dem Rechner.
Aber die Wahrheit ist, dass ich mich viel lieber wieder auf die Couch verziehen und mich in eine Decke neben meinen Liebsten kuscheln würde. (Und quality time ist ja immerhin auch wirklich das Wichtigste und Das, worauf es am Ende des Tages ankommt.)

Nein, du willst das hier fertig machen. Also einmal bitte zusammenreißen. 

Na gut. Fotos sind bereits herausgesucht, sortiert und komprimiert.
Fehlt noch der Text.






Ja. Der Text. 
Hmm.
Text.

Ihr dürft euch hier das Gezirpe einer Grille als Hintergundgeräusch vorstellen, um der gähnenden Lehre in meinem Kopf Ausdruck zu verleihen.
Den Text zu erstellen finde ich tatsächlich immer am Schwierigsten bei der ganzen Sache.
Ich möchte als Fotografin und Bloggerin schließlich trotz Mamaalltag immer noch Content produzieren. Content o h n e Mami-Dasein.

Der richtige Text verleiht Bildern meist noch mehr Aussagegehalt.
Meine Fotos brauchen also einen Text. 
Einen richtig guten am besten. (Katja, bloß keinen Druck :D )







Und so sitze ich hier und sinniere darüber, was ich schreiben kann.

Viel Gehaltvolles kam während der ersten Schreibversuche nicht zu Stande. 
Der Text wurde umgeschrieben. Verworfen. Gelöscht und wieder neu geschrieben.

Auf Knopfdruck produktiv sein ist halt auch so eine Sache für sich...





Nun. Letztlich seht ihr das Ergebnis meiner Interpretation eines „richtig guten Textes“. 
Die Leere hat sich breit gemacht und d a s hervorgebracht.


 
 


Warum schreibe ich all das?
Ich habe das Gefühl, meine lieben Leser lange keinen Inhalt geboten zu haben und habe ein schlechtes Gewissen.
Um auf den Punkt zu kommen:
Fotos gibt es genügend. Die sind produziert, bearbeitet und bereit gezeigt zu werden. versauern aber seit Monaten auf meinen Festplatten.
Es scheitert häufig an Mister Elan und den passenden Texten. Zeit und Motivation fehlten, seitdem dieser kleine, süße Junge unseren Alltag bestimmt.

 



Aber nun durchbreche ich meine Lustlosigkeit. Biete euch neue Einträge an (okay, ich’s stecke das Ziel erstmal nicht zu hoch: Biete euch erst einmal diese beiden Blogeinträge an und schaue mal, wann es der nächste auf die Plattform schafft).
Aber hey, man soll stolz sein, auf das, was man schafft. Und alle Mamas unter euch können bestimmt bestätigen, dass es manchmal schon viel ist, neben der Kinderbetreuung, den Müll raus zu bringen. :D




Wer nach meinem wirren Gefasel der Rechtfertigung und Erklärung immer noch am Lesen ist, beglückwünsche ich, bedanke mich aufrichtig und sende euch liebe Grüße. Passt auf euch auf.
♥ Katja


Sonntag, April 28, 2019

Einen Schritt nach dem anderen und dann einen Moment innehalten | 1






Auch wenn ich es mit selbst nicht eingestehen möchte, so ist die Zeit mit Kind manchmal dann doch sehr zehrend. Man schafft nicht so viel nebenher. Und vor allem nicht hintereinander weg. 
Vieles bleibt liegen. Oder muss aufgeteilt erledigt werden. 
Vieles, was man vorher gemacht hat, ist in der Weise nicht mehr möglich. Oder man muss umdisponieren. Prioritäten setzen und verschieben. Man muss sich für bestimmte Hobbys und Aufgaben direkt Zeit einplanen.
Blogeinträge beispielsweise wollte ich seit Wochen wieder verfassen...
Doch seien wir mal ehrlich: Wenn ich nach 12 Stunden Kinderbetreuung endlich mal ein paar Minuten für mich habe, steht mir der Sinn nach einem Bad. Oder auf der Couch zu liegen und eine Serie zu sehen. Oder mit dem liebsten Mann zu reden und zu kuscheln.
Aber wohl kaum, mich an den Rechner zu setzen, Fotos heraus zu suchen, einen Blogeintrag zu beginnen und mir einen Text zu überlegen. So einen richtig guten Text. Mit viel Inhalt bitte. Sodass man auch einen Mehrwert daraus ziehen kann. (Ja, so ist der Anspruch).

Na gut. 
Heute ist aber der Tag. 
Heute wird ein Eintrag verfasst! 
(Wenn ihr wüsstet, wie oft ich schon hier saß vor diesem einem Eintrag, ihr würdet lachen!)


 


Okay, ich habe mich also von der Couch fortbewegt. 
Schritt Nummer 1 war also schon mal erfolgreich.(Selbstmotivation klappt gerade auf jeden Fall!)
Schritt 2: ich schalte den Rechner ein. Check. Rechner ist an.
Schritt 3:

⁃ Moment. Das Kind schreit und verlangt nach Mama.




Okay. Zehn Minuten später komme ich schlaftrunken aus dem abgedunkelten Raum. 
Zweimal selbst weggenickt.
Mal ehrlich: wer kann denn auch minutenlang in einem dunklen Raum liegen, ohne dabei selbst die Augen zu schließen?

Na gut. Jetzt bloß nicht auf die Couch gehen. Dann geht dein Plan eines Blogeintrags heute wieder flöten. Also zurück an den Rechner. 
Augen erstmal reiben. Wo war ich? Was wollte ich hier gleich?
Es scheint als hätte ich meine Gedanken und Ideen gleich mit zum Kind ins Bett gelegt. Dort schlafen sie nun friedlich. 
 Der Rechner brummt die ganze Zeit schon selbstgefällig vor sich hin. 


 
 


Gut. Nochmal bitte zusammenreißen. Wo waren wir? Ah ja. Schritt 3: Fotos zusammensammeln.
Das dauert ja schon mal eine ganze Weile. Jetzt bloß hoffen, dass das Kind auch weiterhin Ruhe gibt.




Schritt 3 ist geschafft. Check.
Schritt 4: ausgesuchte Bilder komprimieren und in eine Reihenfolge bringen. Check.
Jetzt "nur noch" einen Text überlegen.

⁃ Kind schreit wieder.





Hey, da bin ich wieder!


 


Mittlerweile ist es nun auch schon gleich um 22.00 Uhr. Das ist als Mama ja quasi Mitternacht.
Hm. Also der Mann verabschiedet sich schon mal und geht schlafen.
Gehe ich mit? Eigentlich fallen wir ja auch schon die Augen zu.
Vielleicht mache ich ja doch morgen am Eintrag weiter und lasse mich einfach und genüsslich ins Bett fallen? 
Denn auch die Nächte sind ja keine wahre Erholung, wenn das Kind aller zwei bis drei Stunden schreit..


 
 


Okay. Schweinehund, heute hast du mich besiegt, aber morgen wird´s bestimmt anders. Ganz bestimmt.
 Also lieber jetzt zwei Stunden schlafen und morgen weiterarbeiten...



[to be continued]



Donnerstag, Februar 07, 2019

Magic happens




Kennst du das Gefühl, dass du weißt, wann etwas passieren wird?


Etwas liegt in der Luft.
So eine bestimmte Spannung.
Eine elektrisierende Atmosphäre.
Wie diese bestimmte Stimmung kurz bevor es zu regnen beginnt
Oder bevor ein Gewitter hereinbricht.
Du kannst es spüren.
Diese Spannung ist zum Greifen nahe.
Noch
3,
2,
1.

Und
Sie ist da.
Es beginnt zu regnen.
Der erste Blitz durchzieht den Himmel
Oder ein erstes Donnergrollen ist zu hören.


 



Es ist wie Zauberei.

Und da weißt du es.
Zauberei existiert 
Und 
Umgibt uns tagtäglich.





Wir müssen bloß genau hinschauen.



Samstag, Januar 05, 2019

Herzlich Wilkommen | 2019





 
 
"Herzlich Willkommen
meine Damen, meine Herren
Ich bin heut Ihr Kapitän
auf unserer Reise zu den Sternen
Machen Sie sich's gern bequem
Und für den Fall
dass Sie noch Fragen haben
kann ich nur sagen:
Sie werden es schon sehn!





Denn es geht los
meine Damen meine Herren
Sie können sich jetzt entspannen
Und fehlt Ihnen die Fantasie
singen Sie eine Melodie
und rücken etwas näher zusammen
Wir starten nun mit dem Programm
Mögen Sie vielleicht Chanson?
Denn den gibt es gleich im Salon."



Text:




 Ich möchte das neue Jahr mit dem wundervollen Text von Anna beginnen. 
Ein neues Jahr, ein neues Kapitel.
So genau kann und will ich nicht sagen,
was kommen wird. 
Aber es stehen uns wieder - nun noch verbleibende - 359 einzigsartige Tage zur Verfügung, 
die wir in vollen Zügen leben sollten.
Ich wünsche euch ein großartiges Jaht und nur das Beste!

♥ Katja